Projekte

ÖPNV-Maßnahmen/Projekte im Werra-Meißner-Kreis
seit 1995
(Auswahl / Beispiele)

Folgende Maßnahmen konnten seit Gründung der Nahverkehrsgesellschaft in den genannten Bereichen umgesetzt bzw. weitgehend vorbereitet werden:

Lokale Busverkehre I


Lokale Busverkehre II

Einrichtung von " S T A D T B U S - Verkehren " in:

  • Bad Sooden-Allendorf
  • Witzenhausen
 
  • Eschwege
         

Sonstige lokale Verkehrsmaßnahmen

                                    


Regionale Bus - Verkehrsmaßnahmen


Vorbereitungen/Einrichtung neuer Schienen-Haltepunkte

  • in Eschwege-Stadtbahnhof (Inbetriebnahme in 12/2009)

Video über Bau und Betrieb

 

 

  • in Wehretal-Reichensachsen (Inbetriebnahme in 2003)

  • Untersuchung/Prüfung weiterer neuer Halte auf der R 7


Schienenverkehr I                   

             - auch im Zusammenhang mit den NVV- RegioTram-Konzept (2. Abschnitt bis Helsa ist am 
               10. Juni 2001 in Betrieb gegangen, 3./4. Abschnitt bis Hessisch Lichtenau Ende Janaur 2006)
                      

           Die zugrundliegende Idee ist genial: Bei der RegioTram wird das Schienennetz der Region und das 
           Tramnetz der Stadt Kassel zu einer Einheit verbunden. Das hört sich zwar einfach an, ist jedoch
           in Realisierung hochgradig komplex.          


Schienenverkehr II

Folgende Verbesserungen im Bahnverkehr des Werra-Meißner-Kreises konnten erreicht werden:

ET 425 / ET 426

 

 

 

 


 

Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur

  • Einrichtung eines NVV-Kundenzentrums (zwischenzeitlich erweitert zur Mobilitätszentrale) in Eschwege (jetzt im Stadtbahnhof)
  • Einrichtung von NVV-Info-Points in Bad Sooden-Allendorf, Großalmerode und Witzenhausen

  • Aufstellung von NVV-Info-Vitrinen
 

21 Fahrgastinformations-
Vitrinen

68 Sitzbänken

107
Abfallbehältern


Sonstiges


Aktuelles, laufendes Projekt, das zum 01. April 2006 begonnen hat:

"fifty-fifty-Taxi" - Konzept - Für weitere Informationen       bitte auf das Bild klicken.


"Mobilfalt" macht den Privatwagen zum Minibus – Intelligente Lösung für den ländlichen Nahverkehr der Zukunft

- Der Nordhessische VerkehrsVerbund will in Nordhessen - speziell zunächst als Modell im Werra-Meißner-Kreis  - den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen revolutionieren, dort wo wenige Menschen leben und traditionelle Mobilitätsangebote zum Beispiel mit Bussen zukünftig überholt sein werden. Mit dem bisher in Deutschland einmaligen Projekt Mobilfalt sollen Privatfahrten Teil des Öffentlichen Nahverkehrs werden. Im Herbst 2012 plant der NVV den Start in den Modellregionen. -  Zur Zeit wird das Projekt vorbereitet.

       Eine Projekterläuterung können Sie HIER downloaden.

Hier drei Mobilfalt-Kurzfilme mit Erklärungen des Modellprojektes:

   

 

Bürgerbus-Modell „ bürgermobil Ringgau/Weißenborn geht zum 01.11.2011 in Betrieb 

Im Rahmen des Modellprojektes „Region schafft Zukunft“ wurde im engen Zusammenhang mit der Verbesserung der Erreichbarkeit im öffentlichen Verkehr der neuen Nahversorgungseinrichtung „marktwert“ in Ringgau-Datterode ein Konzept für ein ehrenamtlich betriebenes Bürgerbus-System erarbeitet. Die Konzeption war von Beginn an auf eine gemeindegrenzüberschreitende Erschliessung der zwei in dem Einzugsbereich liegenden Kommunen Ringgau und Weißenborn ausgelegt. Diese liegen zwar räumlich nah bei- und unmittelbar aneinander, es gibt aber bisher keine direkten öffentliche Verkehrsverbindungen zwischen den Kommunen. Des Weiteren soll das Mobilitätskonzept eine umfassende Sichtweise der Verbesserung der Lebensqualität in Bezug auf die Mobilitätsverbesserung und Erschließungsfunktion besonders für ältere Menschen beinhalten. Daher wurden auch weitere mögliche von den Bürger/innen gewünschte Erreichbarkeits- und Zielorte - neben dem neuen Nahversorgungszentrum - wie Ärzte, Therapieeinrichtungen, Banken und Verwaltungseinrichtungen etc. - einbezogen.

Unter diesen Aspekten wurde das Konzept zum 01.11.2011 von der Theorie in die Praxis umgesetzt. Es gibt unter dem Gesichtspunkt Verlässlichkeit einen festen Fahrplan, wonach an 2 Tagen (Mo. + Do.) jeweils 2 Fahrtrunden rund durch die Gemeinden, wobei als Fahrzeuge 4 vorhandene Kleinbusse der beteiligten Institutionen - die in einem gemeinsamen Fahrzeug-Pool mit zur Verfügung stehen - angeboten. Und das für die Fahrgäste kostenlos und beruht lediglich auf Spendenbasis. Die Fahrzeuge werden von derzeit 23 ehrenamtlichen Fahrern gesteuert. Träger sind die Kommunen, die dabei von der örtlichen Gemeindekrankenpflege und dem Trägerverein Aufwind e. V. des „marktwert“
unterstützt werden . Letzterer übernimmt darüber hinaus die Fahrer- und Fahrzeugkoordination.

Das bürgerbusähnliche Mobilitätsangebot stellt ausdrücklich eine Ergänzung zum vorhandenen öffentlichen Personennahverkehr dar, wird jedoch als Besonderheit sehr wohnstättennahe Haltepunkte anbieten.

Eine enge Zusammenarbeit bei dem „bürgermobil Ringgau-Weißenborn“ wird es auch mit dem sich gerade gründenden Nachbarschaftshilfe-Verein „Netzwerk Ringgau e.V.“ und der lokalen Nahverkehrgesellschaft „Nahverkehr Werra-Meißner“ geben.

Alle Beteiligten sind optimistisch, dass der Betrieb des Bürgermobils auch über eine halbjährige Erprobungsphase hinaus auf Dauer fortgesetzt werden kann.

Das für den Werra-Meißner-Kreis einmalige Projekt wird nach den Wünschen der Initiatoren Modellcharakter haben und soll möglichst viele Nachahmer finden.

Den aktuellen Flyer zum "bürgermobil" mit dem gültigen Fahrplan können Sie durch ein Klick HIER als pdf-Datei herunterladen.


Pendlerportal Nordhessen