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NWM - Geschäftsberichte
(hier anklicken)

      

Zu ihrer jährlichen Gesellschafterversammlung kam in diesen Tagen die von Kreis und Kommunen getragene Nahverkehrsgesellschaft Werra-Meißner mbH (NWM) in Hessisch Lichtenau zusammen, wie deren Geschäftsführer Horst Pipper mitteilt. Dabei wurden neben der Entgegennahme des Geschäftsberichtes 2016 auch einige formale Entscheidungen getroffen. Weiterhin gab es aktuelle Informationen vom anwesenden NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch, der auch Fragen aus den Reihen der Gesellschaftervertreter beantwortete und einige Ausführungen zu den nunmehr durch die abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung mit dem Land Hessen für den Verbund gesicherten finanziellen Grundlagen machte. Danach sehe man seitens des Nordhessischen VerkehrsVerbundes auch künftige Möglichkeiten von Leistungsverbesserungen und –ausweitungen im Schienenverkehrsangebot von Cantus für den Werra-Meißner-Kreis.

Landrat Reuß, als Aufsichtsratsvorsitzender und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, konnte des weiteren als Sachverständigen Herrn Marcel Corneille vom Fachbüro EMCEL GmbH aus Köln begrüßen, der in der Versammlung einen anregenden Vortrag zum Thema „Elektrobusse im ÖPNV Hessen“ hielt und auf dieszüglich interessierte Fragen antwortete.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier. Den NWM-Geschäftsbericht 2016 können Sie HIER aufrufen. Zurückliegende Geschäftsberichte sind hier zu finden. 

 

-   Mehr als 200.000 Fahrten mit dem Anrufsammeltaxi (AST) wurden im letzten Jahr im Gebiet des Nordhessischen VerkehrsVerbunds (NVV) durchgeführt, Tendenz steigend.

-   neben dem Schienen- und Busverkehr ist das AST ein wesentlicher Bestandteil des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Nordhessen

-   allein in Waldeck-Frankenberg nutzten 2016 mehr als 280.000 Fahrgäste das AST.

-   Angemeldet und disponiert werden die AST-Fahrten in Waldeck-Frankenberg bei der Mobilitätszentrale der Firma DigitAr in Bad Arolsen. Die Einrichtung des Berufsbildungswerkes besteht seit nunmehr 15 Jahren. 
Seit 1. Juni 2017 werden nun schrittweise weitere nordhessische  Landkreise in diese AST-Buchungszentrale integriert.

Wie funktioniert das AST und wie buche ich ein Anruf-Sammel-Taxi? 

In abgelegenen, kleinen Ortschaften lohnt sich häufig kein Einsatz von Linienbussen. Große Fahrzeuge mit hohem Energieverbrauch schaden dann der Umwelt eher, als dass sie einen Vorteil bieten. Hier setzen der NVV außerhalb des Schulverkehrs AnrufSammelTaxen (AST) ein.

Dies sind normale Taxen oder Mietwagen, die zu festen Fahrplanzeiten unterwegs sind - jedoch nur dann, wenn der Fahrgast seinen Fahrtwunsch (in der Regel) bis 30 Minuten vor Fahrt telefonisch anmeldet. Die Telefonnummern für die Buchung sind in den Fahrplantabellen oder der Fahrplanauskunft genannt. Auch im AST-Verkehr gelten die regulären NVV-Tickets - allerdings mit 1 Euro AST-Zuschlag.

Abends, frühmorgens und am Wochenende sind die AnrufSammelTaxis (AST) oder AnrufLinienTaxis (ALT) unterwegs - das heißt, Fahrgäste  melden ihren Fahrtwunsch vorher telefonisch mit der entsprechenden AST-/ALT-Haltestelle und die gewünschte Linie an.

Die Fahrkarte erhalten die Fahrgäste auch beim Fahrer - der Preis entspricht dem normalen NVV-Tarif plus AST-Zuschlag. Zeitkarteninhaber zahlen lediglich den AST-Zuschlag. Dieser kostet 1,00 Euro pro Fahrt und Person. Kinder unter sechs Jahren können kostenlos in Begleitung eines Erwachsenen mitfahren. 

Wer häufig das AST nutzt, kann mit dem Wochenzuschlag (6,00 Euro), Monatszuschlag (12,00 Euro) oder Jahreszuschlag (120,00 Euro) Geld sparen. Beim ALT müssen Sie keinen Zuschlag bezahlen. 

(Quelle: Pressemitteilung des NVV vom 21.06.2017)

 

Das hessische Verkehrsministerium, der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) eröffnen am 1. Juni 2017 ein Fachzentrum für ländliche Mobilität im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt. Gemeinsam werden die Partner Mobilitätsangebote entwickeln, 
die den Öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum noch attraktiver machen werden.

Das Fachzentrum übernimmt dabei zukünftig die Funktion einer Beratungsstelle für Landkreise und Kommunen. Es vereint die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote mit den verschiedenen Aktivitäten und Förderprogramme zur Mobilität im ländlichen Raum auf Landesebene und sorgt für eine Verknüpfung zu den benachbarten Themenfeldern Demografie und Daseinsvorsorge. Landkreise und Kommunen erhalten mit dem Fachzentrum einen zentralen Ansprechpartner zu Fragen der Mobilität im ländlichen Raum.

Gerade die praktische Beratung für Landkreise und Kommunen wird dabei breit angelegt. Im Bereich ehrenamtlich betriebener Bürgerbusse wird das Fachzentrum mit den verschiedenen hessischen Ministerien und der Stiftung „Miteinander in Hessen“ kooperieren. Ein umfangreicher Forschungsansatz wird sowohl technische Lösungsansätze (z.B. autonomes Fahren) als auch organisatorische Fragestellungen (z.B. rechtliche Voraussetzungen) umfassen.

„Mit dem Fachzentrum leisten wir einen Beitrag zur Attraktivität des ländlichen Raums und zum Klimaschutz“, so Staatssekretär Matthias Samson vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium. „Unser gemeinsames Ziel ist, auch auf dem Land Mobilität ohne Auto zu ermöglichen.“ Dafür fördert das Land Hessen das Fachzentrum für ländliche Mobilität mit 200.000 Euro jährlich.

Für den Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbunds Wolfgang Rausch nimmt im NVV die Versorgung des ländlichen Raums einen großen Stellenwert ein. Daher ist es für die Region Nordhessen besonders wichtig, weitere praxistaugliche Projekte für diesen Bereich zu entwickeln so wie es mit dem deutschen Mobilitätspreis ausgezeichneten Modelprojekt Mobilfalt bereits erprobt werden konnte:„ Innovationsprojekte werden häufig nur aus städtischer Sicht betrachtet, mit dem Fachzentrum soll nun auch der ländliche Raum stärker in den Fokus gerückt werden. Ich bin sicher, dass es uns gelingen wird, auch künftigen Generationen in ländlichen Räumen attraktive Mobilitätsangebote zu machen“, so Wolfgang  Rausch.

Das Fachzentrum wird den lokalen Nahverkehrsorganisationen helfen, technologische Innovationen wie autonomes Fahren aufzugreifen und in attraktive Angebote für unsere Fahrgäste umzusetzen“, verspricht RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Dabei kann der RMV auf Erfolgen wie speziellen Angeboten für Schüler und Senioren, Anruf-Sammeltaxen und Park+Ride aufbauen“.

Ein besonderer Vorteil des Fachzentrums liegt in der Struktur. Denn unter einem Dach finden Forschung und praktische Beratung statt. So wird sichergestellt, dass Forschungsergebnisse schnell in der Praxis umgesetzt oder erprobt werden können und umgekehrt Erfahrungen und Fragen aus der Praxis schnell Eingang in die Forschung finden können.

Hintergrund: HOLM
Das House of Logistics and Mobility (HOLM) arbeitet als interdisziplinäres Forschungs- und Entwicklungs- sowie Bildungs- und Wissenstransferzentrum für eine nachhaltige Logistik und Mobilität. Gemeinsam steigern Partner wie Land Hessen, Stadt Frankfurt und RMV damit die Wettbewerbsfähigkeit. Das Pilotprojekt HOLM-Leitstand von RMV, TU Dresden und HOLM simuliert etwa Verkehre auf Basis von Echtzeitdaten. Damit können Engpässe erkannt und die Disposition der Verkehre und die Information für die Kunden verbessert werden.


 

 

- Warum nehmen Sie Frau Schmidt nicht mit? – NVV wirbt für Engagement als Fahrer bei Mobilfalt -




 

Mit einer weiteren Informationskampagne zum bundesweit einmaligen Pilotprojekt Mobilfalt startet der Nordhessische Verkehrsverbund Anfang April.

Ziel der Kampagne „Warum nehmen Sie Frau Schmidt nicht mit – Engagieren Sie sich als Fahrer bei Mobilfalt“ ist es, noch mehr Fahrtanbieter, aber auch Fahrgäste für das ungewöhnliche Mobilitätsprojekt zu gewinnen.

In Anzeigen, Großflächenplakaten und Informationsflyern werden reale Mobilitätsbedürfnisse von Menschen beschrieben, denen durch die Mitfahrt bei Mobilfalt einfach und unkompliziert geholfen werden könnte.

In allen beteiligten Kommunen finden sich ab Anfang April Großflächenplakate im öffentlichen Raum, Funkspots im Digitalradio sowie Anzeigen in der Tagespresse. Die Informationsflyer, die das Projekt erklären und zum Mitmachen animieren sollen, werden an Tankstellen, im Handel sowie an Supermärkten in Sontra, Nentershausen, Herleshausen und Witzenhausen verteilt.

Derzeit sind rund 1400 Nutzerinnen und Nutzer bei Mobilfalt registriert, rund 21.000 Fahrgäste haben bisher das Mobilfalt-Angebot genutzt.

Für Wolfgang Rausch, den Geschäftsführer des NVV ist die Gewinnung privater Fahrer sehr wichtig. „Kernstück des Projektes ist die Mitfahrt bei Privatpersonen. Diese Mitfahrten erfordern privates, man könnte auch sagen, ehrenamtliches Engagement. Wir brauchen mehr Menschen, die dazu bereit sind; damit steht und fällt das Projekt.“

Darüber hinaus findet für interessierte Fahrerinnen und Fahrer am 20. April um 18:00 Uhr im Bistro Ringelnatz, Steinstraße 12 in Witzenhausen und am 27. April in Sontra um 18.00 Uhr im Kloppers Brauhaus, Hauptstraße 38, eine Informationsveranstaltung statt.

Kern des Modellprojektes ist dabei die Verknüpfung des Individualverkehrs mit allem, was bisher in den Fahrplänen des NVV zu finden ist, egal ob Anrufsammeltaxi, Bus, Tram oder Zug. Die bisherigen Angebote werden im vorhandenen NVV-Tarif- und Fahrplansystem um Fahrten im Auto oder Taxi ergänzt.

Die Registrierung als Fahrtanbieter oder Mitfahrer kann schnell und einfach im Internet oder der Mobilitätszentrale in Eschwege erfolgen. Dafür wurde die verwendete Software in den  vergangenen Monaten komplett neu gestaltet, sie ist jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet komfortabel zu nutzen.

Nach der Registrierung erhalten die Mobilfalt-Teilnehmer eine NVV-MobilfaltCard zugesandt, mit der sowohl Mobilfaltfahrten angeboten als auch gebucht werden können. Um herauszufinden, welche Fahrten für Mobilfalt in den genannten Kommunen angeboten werden können, finden sich im Internet unter der Adresse www.mobilfalt.de alle Mobilfalt-Strecken mit den vorgesehenen Zeiten. Wer möchte, kann sich die passenden Mobilfalt-Strecken auch in der Mobilitätszentrale in Eschwege anzeigen lassen oder sich dort telefonisch unter 0800 80 90 688, erkundigen.

Fahrer einer Mobilfalt-Fahrt erhalten für jeden zurückgelegten Kilometer, auf dem sie mindestens einen Mitfahrer befördern, eine Kilometerpauschale von 30 Cent. Dies entspricht der aktuellen steuerrechtlichen Pauschalabgeltung für Fahrzeugkosten.

Sämtliche Mobilfalt-Angebote sind auch Bestandteil des Online-Auskunftssystems des NVV. Kann ein Fahrtwunsch durch eine Mobilfalt-Fahrt erfüllt werden, wird dies angezeigt. Um eine angezeigte Mobilfalt-Fahrt dann konkret zu nutzen, ist deren Buchung nötig. Neben der Online-Buchung kann die Mobilfalt-Fahrt auch telefonisch oder persönlich in der Mobilitätszentrale
gebucht werden.

Um eine Mobilfalt-Fahrt zu buchen, werden Angaben zur Strecke (Starthaltestelle, Zielhaltestelle, gewünschte Abfahrtszeit) benötigt. Besondere Wünsche wie beispielsweise die Mitnahme eines Gepäckstücks oder Kinderwagens können ebenfalls angegeben werden. Eine Mobilfalt-Fahrt kostet pro Person für Strecken innerhalb der Gemeindegrenzen 1 Euro, für Fahrten zwischen zwei Gemeinden 2 Euro. Mitfahrer von Mobilfalt können alle Personen ab 14 Jahren sein. Kinder, die jünger sind, können in Begleitung Älterer mitfahren.

 

Den Presseartikel aus der Werra-Rundschau zum Thema können Sie HIER aufrufen.


 

16. März 2017 

Nach dem Beschluss des Aufsichtsrates des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) vom 16.03.2017:

Das Schülerticket Hessen startet zum Schuljahr 2017/2018. Schüler und Auszubildende können damit die Busse und Bahnen in allen drei hessischen Verkehrsverbünden nutzen – also im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sowie im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) innerhalb des Kreises Bergstraße.

Die landesweite Mobilität gibt es für 365 Euro im Jahr, also nur einen Euro am Tag. Und: Alle, die ihr Ticket bislang voll erstattet bekommen, zahlen auch weiterhin nichts. 

Vorverkauf ab Juni
Der Vorverkauf startet voraussichtlich Anfang Juni in allen NVV-Kundenzentren und Infopoints, gültig ist das Ticket dann ab dem 1. August 2017.

Weitere Infos gibt’s unter www.schuelerticket.hessen.de.

    

Die Gewerkschaft verdi wird ab Montag, 9. Januar 2017 mit Betriebsbeginn einen Großteil des Busverkehrs in Hessen bestreiken. 

Im Werra-Meißner-Kreis werden die Linien betroffen sein, die durch das Unternehmen BVH (Busverkehr Hessen GmbH) betrieben werden. Im Einzelnen sind das die Linien 

240 - Eschwege <> Wichmannshausen <> Ringgau ( <> Herleshausen)

241 - Nesselröden <> Herleshausen

250 - Herleshausen <> Wichmannshausen <> Sontra <> Bebra  

Hiervon betroffen sind natürlich auch Fahrten im schulbezogenen Linienverkehr, sodass es im gesamten Bereich Eschwege/Bebra/Sontra/Ringgau/Herleshausen zu Verzögerungen und Ausfällen kommen kann. Da derzeit nicht bekannt ist, wie viele Fahrpersonale am Streik teilnehmen werden und wie lange der Streik seitens verdi aufrecht erhalten wird, lässt sich derzeit auch keine genaue Prognose zu Art und Dauer der Einschränkungen abgeben. Wir gehen jedoch derzeit davon aus, dass ein Teil der Schüler die Schulen nicht oder nur verspätet wird erreichen können.

Einzelne Fahrten auf den o.g. Linien werden durchgeführt, da diese nicht von der BVH selbst, sondern von Subunternehmen gefahren werden, deren Fahrpersonale nicht am Streik teilnehmen werden.

Alle anderen Linien im Werra-Meißner-Kreis werden nach derzeitigem Stand nicht vom Streik betroffen sein, sodass wir hier von einem stabilen Betrieb ausgehen.

 

 

 

    und dann waren doch noch   :-)